Schulbibliotheksarbeit und Qualitätsentwicklung

 

Schulbibliotheksarbeit muss heute - auch und vor allem - im Kontext der systematischen Qualitätsentwicklung von Schulen gesehen werden. Wie andere schulische Handlungsfelder auch sind die Bereiche „Schulbibliothek“ und „Leseförderung“ bisher überwiegend im Rahmen von Prozessen bearbeitet worden, die nicht gemanagt wurden (also ohne spezifische Zieldefinition, umfassende Bilanzierung und Überprüfung der Zielerreichung). Nicht nur aufgrund der Ressourcenlage, sondern auch aufgrund fehlenden Prozessmanagements ist die Situation deutscher Schulbibliotheken im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich und die Lesekompetenz deutscher Schüler/innen auch (vgl. das Problem der Diagnostik von Risikoschülern, Testverfahren sind in den Vergleichländern z.T. länger etabliert) . Positiv gewendet: „Schulbibliothek und Leseförderung“ stellen ideale Handlungsfelder für Qualitätsmanagement-Verfahren dar, weil Schulbibliotheken Organisationen im klassischen Sinne sind, für die die Verfahren der Organisationsentwicklung gelten, und weil Leseförderung zumindest verstanden werden kann als datenbasierte und ergebnisorientierte Arbeit an der Qualität von Lehr- und Lernprozessen. Die vorliegende Seite will zeigen, wie Schulen Konzepte und Strategien zu diesem Zusammenhang entwickeln können.

 

Beiträge der Berater

 

Thesenpapier: Schulbibliothek und Qualitätsentwicklung
   
Bestandsaufnahme
   
Zielbildung
   
Projektstrukturplan
   
Evaluation

 

Beispiele aus der Praxis

 

    Bibliothekskonzept "Albert-Einstein-Gymnasium", Buchholz in der Nordheide
   
    Bibliothekskonzept Grundschule "Igelschule", Lüneburg
   
    Bibliothekskonzept der HS Lüneburg Mitte ("HS am Wasserturm")
   
    Zufriedenheitsabfrage / Bestandsaufnahme Schulbibliothek BBS Verden